| Allgemeines: | Gegründet wurde der gemeinnützige
Verein 1982 unter der Bezeichnung
"Dittchenbühne e.V.". Seit 2006 heißt der Verein "Forum Baltikum - Dittchenbühne e.V.". Die Namensänderung erfolgte aufgrund der Erweiterung der Aufgabengebiete. Dem Verein gehören aktuell fast 1.000 Mitglieder an. |
| Dittchen: | Dittchen, ostpr. Groschen, eine Bezeichnung, die zusätzlich in Polen bekannt war. Es gibt auch Hinweise auf flämische Herkunft. In Ostpreußen hat sich die Bezeichnung bis zur Vertreibung 1945 als mundartliche Bezeichnung für 10 Pfennig erhalten. Im Mittelalter gab es eine entsprechende Münze, ein silbernes Dittchen. Der Name wurde gewählt, weil das Tourneegebiet soweit geht, wie diese mittelalterliche Münze gültig war, von Flandern bis nach Nowgorod. |
| Zielsetzung: |
|
| Spielorte: | Sitz in Elmshorn (ca. 50.000 Einwohner), 30 km
nördlich von Hamburg in Holstein, - kleines eigenes Theater, 122 Plätze. - Freilicht-Theater im Innenhof, 150 Plätze - Gastspiele in Flandern, Dänemark, Polen, Litauen, Lettland, Estland, Königsberg, St. Petersburg, Finnland. |
| Besucher bei Aufführungen: |
ca. 29.000 jährlich, Tendenz steigend (viele
Jugendliche, über 3000 Kinder), jährlich mindestens drei Inszenierungen |
| Niveau: | anspruchsvolle Stücke |
| Kindertheater: | Weihnachtsmärchen, ostpreußische und klassische Sagen und Märchen |
| Regisseure: | professionelle deutsche und ausländische Künstler |
| Bühnenbilder: | Gestaltung von professionellen Künstlern |
| Schauspieler: | wenige Professionelle (Deutsche, Polen, Litauer), meistens Amateure, über 100 mögliche Schauspieler verfügt das Theater |
| Sprache: | normal Hochdeutsch, teilweise mundartliche Passagen
in ostpr. Platt, Masurisch, Niederschlesisch, Niederdeutsch,
Berlinerisch, Litauisch Auch Jugendliche lernen, in ostpr. Mundart zu sprechen, kein großes Problem. |
| Austausch: | Theateraaustausch mit dem - "Dramatischen Theater Memel/Klaipeda", dem - "Dramatischen Theater Königsberg/Kaliningrad", dem - "Jiddischen Ochodlo-Ensemble", Danzig; dem - Theater Tilsit, Tilsit/Sowjetsk und dem - "Dramatischem Theater", Liepaja/Libau in Lettland |
| Gastspiele in Elmshorn: | viele ost-und mitteleuropäische Theater und Musikgruppen (aus den baltischen Staaten, Polen und Rußland) |
| Theater: | - Erwachsenentheater - Kindertheater: Kinder spielen für Kinder - Figurentheater - Theaterwerkwochen in Karelien/Rußland, Rhein/Masuren und Memel/Litauen |
| Weitere Sparten: | Seniorensingen Museumsgruppe Literaturkreis Erzählcafe |
| Kindergarten: | Eigener Kindergarten mit 60 Plätzen (Neubau 1997) |
| Bildungswerk: | Gründung 1987 Deutsch-Sprachkurse für Aussiedler und Asylanten und Jugendsprachkurse (z. Zt. 150 Schüler) Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung |
| Kurse: |
- Schleswig-Holsteinische Küche - Finnische Küche - Wenn Männer kochen - Malschule für Kinder - Sommermalschule für Kinder - Kreativer Kindertanz - Klavierunterricht - Gitarrenunterricht - Tischdekoration - Oster und Weihnachtsbastelei - Computerkurse (für Kinder und Senioren) - Sprachkurse (für Kinder und Erwachsene) Englich / Französisch |
| Bildungsreisen: | Masuren, Nordostpreußen, Memelland, Schlesien sowie Tages und Wochenendfahrten (Kopenhagen, Nordschleswig, Berlin etc.) |
| Weitere Angebote/ Veranstaltungen: |
- Lichtbildervorträge/Vorträge - Landeskunde Ost und Westpreußen und Schleswig-Holstein - Geschichte/Politik, Tafelrunden mit ausländischen Diplomaten, - Diskussionsveranstaltungen zu Wahlen, Umwelt, Gesundheit, Pädagogik, - Literatur, Dichterlesungen - Gastspiele bekannter Künstler - Traditionelles Gänseverspielen - Ostpreußisches Graue Erbsen-Essen - Jazz-Frühstück (2x jährlich) - Mittagstisch (täglich) - Volksfeste (Pfingstochse und Flohmarkt, Stadtteilfeste) - Baltische Tafelrunde - Spielenachmittage |
| Besucher
der Dittchenbühne: |
ca. 78.000 jährlich, davon 29.000 Theaterbesucher (nicht angegeben: Kindergarten, Flohmärkte, Besucher bei Aktivitäten im Kindergarten, zu denen Hunderte kommen) |
| Finanzierung: | Unterstützung als MGH (Mehrgenerationenhaus) vom "Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend" und viel Eigenleistung der Mitglieder und Spenden. |